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Raucharoma und Gesundheit

WISSEN & FAKTEN

Ist Raucharoma schädlich?
Was die Wissenschaft zu Liquid Smoke sagt

Sie fragen sich, ob Rauchöl oder Liquid Smoke gesundheitsschädlich ist? Wir haben die Fakten zusammengetragen – basierend auf offiziellen Quellen wie dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).

Die kurze Antwort

Nein, Raucharomen gelten als weniger gesundheitsbedenklich als klassisch geräucherte Lebensmittel. Bei der Herstellung werden krebserregende Stoffe (PAK) herausgefiltert, die beim traditionellen Räuchern ins Lebensmittel übergehen. Das bestätigen sowohl das BfR als auch die EFSA.

Was sind PAK und warum sind sie relevant?

Wenn es um die Gesundheit von geräucherten Lebensmitteln geht, taucht ein Begriff immer wieder auf: PAK – Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe.

PAK sind chemische Verbindungen, die bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material entstehen – also beim Grillen, Räuchern oder Braten. Einige dieser Verbindungen, insbesondere Benzo[a]pyren, können das Erbgut schädigen und gelten als krebserregend.

Gut zu wissen: PAK entstehen nicht nur beim Räuchern, sondern auch beim Grillen über offener Flamme, wenn Fett in die Glut tropft. Deshalb empfehlen Experten, Grillgut nicht direkt über der Flamme zu garen.

Die berechtigte Frage lautet also: Enthält Raucharoma (Liquid Smoke) diese schädlichen PAK?

Der entscheidende Unterschied: Klassisches Räuchern vs. Raucharoma

Hier liegt der Kern der Sache – und gleichzeitig die gute Nachricht:

❌ Klassisches Räuchern

  • Lebensmittel hat direkten Kontakt mit Rauch
  • PAK, Teer und Asche gelangen ins Lebensmittel
  • Höhere PAK-Werte nachweisbar
  • Schwer zu kontrollieren

✓ Raucharoma (Liquid Smoke)

  • Rauch wird kondensiert und gefiltert
  • PAK werden herausgefiltert
  • Nur Aromastoffe (Phenole) bleiben erhalten
  • Standardisierte, kontrollierte Qualität

Das Herstellungsverfahren macht den Unterschied: Bei der Produktion von Raucharoma wird Holz unter kontrollierten Bedingungen erhitzt (Pyrolyse). Der entstehende Rauch wird in Wasser aufgefangen und anschließend in einem mehrstufigen Filterverfahren von unerwünschten Stoffen – insbesondere PAK – befreit.

Das Ergebnis: Ein Produkt, das den authentischen Rauchgeschmack liefert, aber ohne die schädlichen Begleitstoffe des klassischen Räucherns.

Was sagt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist die wissenschaftliche Einrichtung, die in Deutschland für die Bewertung von Lebensmittelrisiken zuständig ist. Ihre Position zu Raucharomen ist eindeutig:

„Sind Lebensmittel mit Raucharomen potentiell gesundheitsschädlicher als Lebensmittel, die traditionell geräuchert wurden? Nein, die Gehalte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) sind in Lebensmitteln, die Raucharomen enthalten, in der Regel geringer als in Lebensmitteln, die traditionell geräuchert wurden." — Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Das BfR stellt also klar: Raucharomen sind nicht nur nicht schädlicher als klassisches Räuchern – sie sind sogar die weniger bedenkliche Alternative.

EU-Zulassung und Qualitätsstandards

Raucharomen unterliegen in der EU strengen Vorschriften. Die EG-Verordnung Nr. 2065/2003 regelt die Zulassung und Verwendung von Raucharomen in Lebensmitteln.

Wichtige Punkte:

  • Zulassungspflicht: Jedes Raucharoma-Primärprodukt muss von der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) geprüft und zugelassen werden.
  • Höchstwerte für PAK: Es gelten gesetzliche Grenzwerte für PAK-Gehalte in Raucharomen.
  • Kontrollierte Herstellung: Die Produktionsbedingungen sind genau definiert.

Die EFSA fasst zusammen:

„Da Raucharomen aus fraktioniertem und gereinigtem Rauch hergestellt werden, wird ihre Verwendung generell als weniger gesundheitsbedenklich angesehen als der traditionelle Räucherprozess." — EG-Verordnung Nr. 2065/2003

Wichtig: EU-Verordnung ab Juli 2026

Regulatorische Änderung ab 01.07.2026

Die EU hat die Zulassungen für bestimmte Raucharoma-Primärprodukte überprüft. Gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2024/2297 und vorangegangener EFSA-Bewertungen laufen die Zulassungen einiger bisher verwendeter Smoke-Flavourings zum 1. Juli 2026 aus.

Was bedeutet das?

  • Produkte mit den betroffenen Primärprodukten dürfen ab diesem Datum in der bisherigen Form nicht mehr in Verkehr gebracht werden
  • Die EU fordert neue Sicherheitsbewertungen für die weitere Verwendung
  • Einige Hersteller müssen ihre Rezepturen anpassen

Was bedeutet das für unsere Produkte?

Wir bei Asperto sind vorbereitet: Unsere Produkte werden rechtzeitig auf zugelassene Alternativen umgestellt, die den neuen EU-Anforderungen entsprechen. Der gewohnte, authentische Rauchgeschmack bleibt dabei erhalten.

Sie können also auch nach Juli 2026 unsere Rauchöle bedenkenlos genießen – mit Rezepturen, die den aktuellen EU-Vorschriften entsprechen.

Fazit: Rauchöl ist die sicherere Wahl

Zusammenfassung

  • ✓ Raucharomen enthalten weniger bis keine PAK – im Gegensatz zu klassisch geräucherten Lebensmitteln
  • ✓ Das BfR bestätigt: Raucharomen sind weniger bedenklich als traditionelles Räuchern
  • ✓ Strenge EU-Zulassung garantiert kontrollierte Qualität
  • ✓ Bei normaler Verwendung gibt es keine Gesundheitsbedenken

Unser Qualitätsversprechen: Unsere Rauchöle werden in Deutschland unter kontrollierten Bedingungen hergestellt. Wir verwenden ausschließlich hochwertige Zutaten und garantieren gleichbleibende Qualität – Charge für Charge.

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Häufige Fragen

Ist Liquid Smoke krebserregend?

Nein. Bei der Herstellung von Liquid Smoke (Raucharoma) werden krebserregende PAK herausgefiltert. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung sind Lebensmittel mit Raucharomen sogar weniger belastet als traditionell geräucherte Produkte.

Kann man Rauchöl täglich verwenden?

Ja, bei normaler Verwendung (wenige Tropfen pro Portion) gibt es keine Bedenken. Wie bei allen Lebensmitteln gilt: Die Dosis macht das Gift. Bei üblichen Verzehrsmengen ist Rauchöl unbedenklich.

Ist Rauchöl für Schwangere geeignet?

Rauchöl ist ein normales Lebensmittel ohne besondere Einschränkungen. Da es weniger PAK enthält als klassisch geräucherte Lebensmittel, ist es sogar die bessere Wahl für alle, die auf ihre Gesundheit achten. Bei Unsicherheiten empfehlen wir, den Arzt zu konsultieren.

Was ist der Unterschied zwischen Rauchöl und Liquid Smoke?

"Liquid Smoke" (Flüssigrauch) ist der englische Begriff für konzentriertes Raucharoma. Rauchöl ist eine Mischung aus Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl) und Raucharoma. Der Vorteil von Rauchöl: Es ist leichter zu dosieren und vielseitiger einsetzbar als pures Liquid Smoke.

Woraus besteht Raucharoma?

Raucharoma wird durch kontrollierte Verbrennung (Pyrolyse) von Holz gewonnen. Der Rauch wird kondensiert, gefiltert und gereinigt. Übrig bleiben die geschmacksgebenden Phenole und Carbonylverbindungen – ohne die schädlichen Bestandteile wie PAK, Teer und Asche.

Ist selbstgemachter Liquid Smoke genauso sicher?

Nicht unbedingt. Industriell hergestelltes Raucharoma durchläuft einen mehrstufigen Filterprozess, der PAK und andere Schadstoffe entfernt. Bei selbstgemachtem Liquid Smoke fehlt dieser Reinigungsschritt – er kann daher höhere Schadstoffwerte enthalten.

Bereit für authentischen Rauchgeschmack?

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